Hans Rampf (r.) und Thomas Keyßner

Landshut: CSU-Politiker verteidigt OB-Amt

Landshut - Bei der Landshuter Oberbürgermeisterwahl hat Amtsinhaber Hans Rampf (CSU) einen deutlichen Sieg errungen. Mit 61,1 Prozent setzte er sich klar gegen seine fünf Herausforderer durch.

Die Wahlbeteiligung lag bei 50 Prozent. Damit sind die Grünen mit ihrem Ziel gescheitert, erstmals in Bayern einen Oberbürgermeistersessel zu erobern. Der Grünen-Kandidat Thomas Keyßner erreichte nur 26,3 Prozent der Stimmen. Die vier anderen Kandidaten Robert Gewies (SPD), Robert Mader (Freie Wähler), Christoph Zeitler (FDP) und Jonny Huber (Linke) lagen allesamt unter fünf Prozent.

Rampf hatte sich 2004 mit rund 51 Prozent durchgesetzt. Er wurde damals Nachfolger von Josef Deimer (CSU), der 35 Jahre lang Oberbürgermeister war.

Die OB-Wahl in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt wurde auch überregional mit Spannung verfolgt, weil der Grünen-Kandidat Keyßner als aussichtsreichster Mitbewerber galt. Bislang hatte die Ökopartei nur in kleineren Kommunen vereinzelt den Rathauschef gestellt. Keyßner hatte bereits vor sechs Jahren mit 25 Prozent der Stimmen den zweiten Platz bei dem Urnengang erreicht.

mm/lby

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