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(1) Plenarsaal: Die Herzkammer des Parlaments: Hier tagt die Vollversammlung der 180 Abgeordneten. Die Sitzordnung ist streng: Vom Redner rechts die CSU (101), jenseits des Ganges SPD (42), Freie Wähler (19) und Grüne (18). Hinter dem Redner präsidiert die Landtagspräsidentin, rechts und links davon ist die Regierungsbank. Meistens geht es gesittet zu, gute Redner sind allerdings selten.
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(2) Steinerner Saal: Wunderschön ist die Aussicht auf Münchens noble Maximilianstraße. Die Journalisten genießen sie selten, denn hier ist der wichtigste Arbeitsort – der einzige Durchgang zum Plenum. Horst Seehofer gibt unter den Gemälden gerne seine spontanen Pressekonferenzen.
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(3) Die große Treppe: Hier stürzt ab und zu ein Politiker. Eine SPD-Abgeordnete brach sich sogar mal eine Rippe, als sie der Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger zu fest umarmte. Zu mehr Demut mahnt seit 1952 das riesige spätgotische Kruzifix, eine Dauerleihgabe des Nationalmuseums.
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(4) Senatssaal: Eine seltsame Mischung aus altehrwürdig und blutrünstig: Im Saal, wo der Senat tagte, bis ihn das Volk für überflüssig erklärte, hängt das Kaulbach-Gemälde der „Seeschlacht von Salamis“ – 150 Jahre alt, über 50 Quadratmeter groß. Genutzt wird der Saal für Empfänge und Festreden.
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(5) CSU-Saal: Hier trifft sich die CSU zweimal pro Woche zu ihren nichtöffentlichen Fraktionssitzungen. Der neue Saal, oben im Neubau entstanden, hat eine knallrote Rückwand, was bei den Schwarzen für Stirnrunzeln sorgte. Vorne sitzt der Fraktionsvorstand, ganz hinten drängen sich die Mitarbeiter.
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(6) In der Gaststätte wird der Hunger gestillt, manchmal auch der Wissensdurst bei diskreten Gesprächen an der Bar. Der hintere Bereich ist den Abgeordneten vorbehalten, die Nebenzimmer eignen sich für kleine und große Verschwörungen.
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(7) Im Fitnessstudio, nagelneu im Keller des Anbaus, dürfen sich Abgeordnete, Mitarbeiter und Stipendiaten rund um die Uhr quälen. Zwei kleine Saunen gibt es: Ausnahmsweise nicht nach Fraktionen getrennt, sondern nach Geschlechtern.
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(8) Die Modelleisenbahn: Zwischen Treppe und Steinernem Saal steht die Mini-Dampflok von 1857, die König Max II. im Grundstein des Maximilianeums verstecken ließ. Ein regierender Modelleisenbahn-Fan – wie Horst Seehofer heute.

Das ist der Landtag - ein Rundgang in Bildern

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