40 Lastwagen bleiben auf Autobahn liegen

Nürnberg - Starke Schneefälle und glatte Fahrbahnen haben zum Mega-Chaos auf der A9 Nürnberg-Bayreuth geführt: Hier sind rund 40 Lastwagen an einer Steigung liegen geblieben. Das ganze Ausmaß:

Starke Schneefälle und glatte Fahrbahnen haben am Freitagmorgen erneut für Verkehrsbehinderungen in weiten Teilen Bayerns gesorgt. Besonders stark betroffen war zunächst Nordbayern, wie die Polizei mitteilte. In mehreren Landkreisen in Niederbayern, Oberfranken und Unterfranken fiel die Schule aus.

Auf der Autobahn 9 Nürnberg-Bayreuth bei Lauf an der Pegnitz (Landkreis Nürnberger Land) blieben in der Nacht rund 40 Lastwagen an einer Steigung liegen. Das Technische Hilfswerk habe mehrere Stunden benötigt, um die Laster frei zu schleppen, teilte die Polizei in Nürnberg mit.

Auch in Unterfranken steckten vielerorts Autos auf schneeglatten Fahrbahnen fest. Es sei es zu mehreren Unfällen mit leichten Blechschäden gekommen, sagte ein Polizeisprecher in Würzburg. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte in Unterfranken in der Nacht rund 50 Mal ausrücken. Auf den Autobahnen lief der Verkehr zwar langsamer, größere Staus gab es jedoch nicht. “Wir sind noch gut weggekommen“, sagte der Sprecher.

100 Flüge am Flughafen München annulliert

In Oberfranken zeigte sich das Tiefdruckgebiet “Petra“ zunächst harmloser als befürchtet. Wie die Polizei in Bayreuth mitteilte, habe es in der Nacht zwar geschneit. Auch der Wind wehte stark. Das erwartete Schneechaos auf den Straßen blieb jedoch aus. Vereinzelt sei es zu Behinderungen durch Schneeverwehungen gekommen. Bei kleineren Unfällen wurde niemand verletzt.

Chaotischer ging es am am Münchner Flughafen zu. Hier wurden rund 100 Flüge annulliert, zahlreiche Flüge waren verspätet, wie ein Sprecher des Flughafens mitteilte. Wegen der anhaltenden Schneefälle mussten die Start- und Landebahnen abwechselnd geräumt werden. Auch am Flughafen in Nürnberg kam es wetterbedingt zu Verspätungen und einigen Annullierungen.

Wetterdienst warnt vor Frost und Glätte am Wochenende

Im Großraum Regensburg behinderten Schneeverwehungen und vereiste Schienen am Freitagmorgen den Zugverkehr. Es kam zu Verspätungen und Zugausfällen - Reisende saßen für mehrere Stunden fest. Bis zum Mittag konnte das Eis beseitigt werden, so dass sich die Situation normalisierte, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit. Auch in den übrigen Teilen Bayerns fuhren Züge verspätet oder fielen aus.

Für das Wochenende warnte der Deutsche Wetterdienst weiter vor Straßenglätte. “In den Nächten zum Samstag und Sonntag kann es in Bayern strengen Frost geben“, sagte eine Sprecherin. Während es am Samstag in ganz Bayern meist trocken bleiben dürfte, soll es am Sonntag vor allem in Franken wieder schneien.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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