Lastwagenfahrer prallt in Stauende - tot

Erlangen - Stundenlang gab es am Mittwoch im Großraum Nürnberg Verkehrsbehinderungen. Grund war ein Auffahrunfall auf der A3, der einen langen Stau verursachte. In das Stauende war ein weiterer Laster geprallt. Der 52-jährige Fahrer starb.

Ein Lastwagenfahrer ist am Mittwochmorgen auf der A3 bei Nürnberg in ein Stauende gefahren und dabei ums Leben gekommen. Der Stau war entstanden, weil zwei andere Laster zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Nord und Erlangen-Tennenlohe aufeinandergefahren waren. Dabei wurden zwei Männer nach Angaben der Polizei leicht beziehungsweise schwerst verletzt. Ein dritter erlitt einen Schock. Durch die beiden Unfälle gab es stundenlange massive Verkehrsbehinderungen. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 300 000 Euro. Die Kettenreaktion hatte begonnen, als ein 61-Jähriger auf einen Parkplatz fahren wollte.

Weil in der Einfahrt jedoch ein Lkw parkte, zog er sein Gefährt wieder nach links auf die Hauptfahrbahn. Dort fuhr in der Zwischenzeit aber ein weiterer Sattelzug, der nun auf das Heck des Einscherenden prallte. Dabei kippte der Anhänger des Vorausfahrenden um, der 61-Jährige wurde leicht verletzt. Der Fahrer des auffahrenden Lasters erlitt einen Schock. Sein in der Schlafkabine schlafender Beifahrer zog sich schwerste Verletzungen zu; der 45-Jährige musste notoperiert werden. Durch den Unfall bildete sich ein kilometerlanger Stau, auch in der Auffahrt von der A9 auf die A3 stockte der Verkehr.

Ein 52-jähriger Lasterfahrer bemerkte dies zu spät und prallte frontal gegen einen vorausfahrenden Sattelzug, der durch die Wucht auf einen weiteren Lkw geschoben wurde. Während die Fahrer dieser beiden Gefährte unverletzt blieben, wurde der 52-Jährige in seinem Führerhaus eingeklemmt. Die Rettungskräfte konnten ihm nicht mehr helfen, er starb noch am Ort.

dpa

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