Lawine: Zwei Bayerinnen in Tirol verschüttet

Hochfügen - Bei einem Lawinenabgang in Tirol sind am Sonntag eine Münchnerin (36) und eine Frau aus Kiefersfelden (70) verschüttet worden.

Zu dem Unfall kam es bei einer Schneeschuhwanderung in der Nähe der Pfundsalm in Hochfügen.

Nach Medienberichten war eine siebenköpfige Gruppe unter der Leitung einer 28-jährigen deutschen Studentin von Rosskopf in Richtung Hochfügen unterwegs. Alle Teilnehmer hatten Lawinen-Geräte, Sonden und Schaufeln dabei. Die 28-Jährige ging voraus, die Gruppe folgte in 20 Metern Abstand.

Gegen 13.30 Uhr löste sich etwa 100 Meter oberhalb der Gruppe eine Nassschneelawine. Die Leiterin versuchte noch die Gruppe zu warnen. Doch für eine 70-jährige Frau aus Kiefersfelden kam die Warnung zu spät: Die Yoga-Lehrerin suchte zwar noch Schutz hinter einem Stein. Doch die Schneemassen begruben die Frau unter sich. Im Gespräch mit der tz machte die 70-Jährige einen sehr gefassten Eindruck. Zum Unglück selbst wollte sie sich nicht äußern, aber: "Ich bedanke mich bei allen Rettern." Am Montag nach dem Unglück ging die Kiefersfeldenerin bereits wieder ihrer Arbeit nach und nahm Anmeldungen und Anfragen für ihre Kurse entgegen.

Auch eine 36-jährige Münchnerin wurde von der Lawine erfasst und teilverschüttet. Alle anderen Schneeschuhwanderer konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Nach dem Unglück begann die Gruppe sofort, die Verschüttete auszugraben. Die Gruppe mussten mit dem Hubschrauber aus dem Lawinenkegel ausgeflogen werden.

Am Sonntag herrschte in weiten Teilen Tirols große Lawinengefahr.

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