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Die Sonneneinstrahlung weicht die Schneedecke auf.

Lawinengefahr in den Alpen steigt

München - Die milden Temperaturen und Sonneneinstrahlung lassen die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen wieder steigen. Warnstufe drei ist bereits erreicht.

Aktuelle Wetterinformationen

Vom Allgäu bis ins Berchtesgadener Land herrscht nach Angaben des Lawinenwarndienstes vom Donnerstag unterhalb von 2200 Metern erhebliche Lawinengefahr und damit die Warnstufe drei auf der fünfstufigen Skala. In den Hochlagen wird die Gefahr als mäßig eingestuft.

“Durch die Plusgrade wird in den unteren Lagen die Schneedecke aufgeweicht“, erklärte Robert Mayer vom Deutschen Alpenverein (DAV). Dadurch könnten Lawinen entstehen, ohne dass sie etwa von Sportlern ausgelöst werden. An südseitigen und steilen Hängen sei die Gefahr besonders groß.

In den Bergen liegt noch reichlich Schnee. Die guten Bedingungen werden am Wochenende sicher erneut zahlreiche Skitourengeher anlocken. Da es auch in den nächsten Tagen warm und sonnig werden soll, bleibt die Lawinensituation angespannt. Der DAV-Experte empfiehlt daher, sehr früh aufzubrechen, möglichst weit hinauf zu gehen und rechtzeitig wieder abzufahren. “Gefährlich wird es vor allem in den Nachmittagsstunden. Da sollte man dann schon wieder beim Kaffee sitzen“, sagte Mayer.

dpa

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