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Wegen mangelnder Nahrung gibt es in Bayern nach Angaben von Vogelschützern immer weniger Mauersegler und Schwalben.

LBV warnt

Immer weniger Mauersegler und Schwalben in Bayern

Hilpoltstein - Zu wenige Insekten: Wegen mangelnder Nahrung gibt es in Bayern nach Angaben von Vogelschützern immer weniger Mauersegler und Schwalben.

Durch den Einsatz chemischer Keulen in der Landwirtschaft verringere sich das Nahrungsangebot dieser reinen Insektenfresser dramatisch, sagte der Agrarbiologe Alf Pille nach Angaben des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) am Montag. Bei einer ersten Zwischenbilanz seiner Vogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ verzeichnete der LBV beim Mauersegler mit 15 Prozent den höchsten Rückgang aller Vogelarten.

Auch Mehl- und Rauchschwalben wurden bisher weniger gezählt. Dieser Trend bestätige sich bei der Erhebung der Nester: Gegenüber dem Vorjahr habe sich die Zahl der besetzten Schwalbennester um die Hälfte verringert. „Nur an vier Prozent der bayerischen Häuser finden sich derzeit noch Schwalbennester, obwohl sie gesetzlich geschützt sind“, sagte Pille.

dpa

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