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Höhere Lebenserwartung

In Südbayern lebt's sich besser als in Franken

Erlangen - Im Süden Bayerns leben die Menschen länger als im Norden. Dies geht aus Daten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor.

Demnach liegt die Lebenserwartung in fränkischen Landkreisen und kreisfreien Städten im Schnitt um ein bis zwei Jahre unter dem bayerischen Durchschnitt von 78,1 Jahren (weibliche Bevölkerung: 83,0 Jahre). In Oberbayern und Schwaben werden die Bewohner dagegen etwas älter: Ihre Lebenserwartung liegt über dem bayerischen Durchschnitt.

Die Daten, über die am Mittwoch die „Nürnberger Nachrichten“ online berichteten, können unter der Bezeichnung „Gesundheitsprofile“ auf der Internetseite des LGL für jede Region abgerufen werden. Das Angebot liefert einen Vergleich gesundheitlicher Eckdaten für die Landkreise und kreisfreien Städte in Bayern. Neben der Lebenserwartung kann man sich etwa über Bevölkerungsdichte, Sterbefälle und Krebsneuerkrankungen im Freistaat informieren. Die Übersicht stützt sich auf Daten des Statistischen Landesamts, des Krebsregisters und der Kassenärztlichen Vereinigung und werde ständig aktualisiert, sagte eine LGL-Sprecherin am Mittwoch in Erlangen.

So zeigen die „Gesundheitsprofile“ zum Beispiel, dass die männlichen Fürther im Schnitt 76,1, die männlichen Nürnberger 77,7 Jahre alt werden. In München und Augsburg liegt die Lebenserwartung von Männern dagegen deutlich höher - nämlich bei 79,3 Jahren. Bei den Krankenhausbehandlungen wegen eines Herzinfarkts liegt Nürnberg mit 201,1 auf 100 000 Einwohner unter dem bayernweiten Schnitt von 223,5. In München kommen auf 100 000 Einwohner im gleichen Zeitraum sogar nur 181,1 Fälle.

dpa

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