Polizei verhindert Selbstmord

Ex-Freundin erstochen: Täter bekommt lebenslänglich

Regensburg - Er konnte mit dem Ende seiner Beziehung nicht umgehen. Deshalb hat ein 58-Jähriger seine Ex-Freundin im Mai diesen Jahres erstochen. Jetzt bekam er die Strafe für seine Tat.

Den Mord an seiner Ex-Freundin muss ein 58-Jähriger aus Niederbayern mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe büßen. Diese Strafe verhängte das Landgericht Regensburg an diesem Montag. Nach Überzeugung des Gerichts hatte der Zimmerer aus Bogen die Trennung von der Freundin und seinen sechs Hunden nicht ertragen.

Wenige Tage vor der Tat am 13. Mai 2014 war es zwischen dem Paar zu einem handfesten Streit gekommen. Ein Gericht hatte daraufhin ein Kontaktverbot gegen den Zimmerer verfügt. Nach Überzeugung des Gerichts war der Angeklagte kurz darauf nachts in das ehemals gemeinsame Haus eingebrochen und hatte die 53-Jährige erstochen.

Nach der Tat war der damals 57-Jährige geflüchtet und hatte versucht, sich zu erhängen. Mit der Schlinge um den Hals hatte er die Polizei alarmiert, die ihn jedoch schon suchte. Die Beamten schnitten ihn rechtzeitig los und retten ihm das Leben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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