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Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband

"Pädagogen nicht den Mund verbieten"

München - Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband hat vom Kultusministerium gefordert, kritischen Lehrern "nicht den Mund zu verbieten". Das Ministerium sieht für Vorwürfe jedoch keinen Grund.

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) hat das Kultusministerium in einer Resolution aufgefordert, sich schützend vor kritische Pädagogen zu stellen. „Wenn Lehrer und Schulleiter Personalmängel an ihren Schulen öffentlich thematisieren, darf ihnen nicht der Mund verboten werden“, sagte BLLV-Präsident Klaus Wenzel am Dienstag in München. Nach Angaben des Lehrerverbands werden Schulleiter und Lehrer, die sich kritisch geäußert hätten, immer öfter von der Schulbehörde verwarnt. Der Hinweis auf die Loyalitätspflicht der Lehrer sei ein gezielter Versuch der Einschüchterung, erklärte Wenzel. Die Loyalitätspflicht der Lehrer dürfe kein Vorwand sein, Probleme an Schulen nicht transparent zu machen.

Das Kultusministerium wies die Vorwürfe zurück. Ein Sprecher sagte, Lehrer könnten ihre Meinung frei äußern. „Einen Maulkorb gibt es nicht.“ Bei Problemen an den Schulen sei allerdings die interne Suche nach einer Lösung vorzuziehen.

dpa

Rubriklistenbild: © AP Photo

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