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Schrecklicher Fund in Bayern: Kanufahrer entdeckt in der Donau Kinderleiche in Plastiktüte

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Von: Felix Herz

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Absuche nach tragischem Verbrechen: Kinderleiche in der Donau entdeckt
Leichenfund in der Donau: Kripo sucht nach Hinweisen © vifogra / Friedrich

Am Donnerstag fand ein Kanufahrer in der Donau menschliche Überreste. Nun stellte sich heraus, dass es sich dabei um ein Kind handelt. Die Kripo ermittelt.

Update vom 25. Mai, 17 Uhr: Wie die Polizei am Mittwoch, 25. Mai, per Pressemitteilung bekannt gab, wurden am Dienstagvormittag, 24.05.2022, erneut Suchmaßnahmen auf der Donau durchgeführt. Dabei suchte die Kriminalpolizei Ingolstadt zusammen mit dem Technischen Hilfswerk den Uferbereich von der Auffindestelle bis zur Staustufe Vohburg ab. Durch einsetzenden Regen wurden die Geräte zur Suche unter Wasser aber so stark behindert, dass die Suche abgebrochen wurde und nun zu Beginn der kommenden Woche fortgesetzt wird.

Erstmeldung vom 23. Mai: Ingolstadt – Am Donnerstag, 19. Mai, hatte ein Kanufahrer eine Leiche in der Donau gefunden. Dabei hatte er sich laut Polizei oberhalb der Staustufe Vohburg in Bayern befunden. Zur genaueren Untersuchung des Leichnams wurde er nach München geschickt, um dort am Institut für Rechtsmedizin obduziert zu werden. Die Obduktion ergab dann, dass es sich bei den menschlichen Überresten um die Leiche eines Kindes im Vorschulalter handelt.

Bayern: Kinderleiche in Donau gefunden

Nach Informationen von Bild.de soll sich die Leiche in einer Plastiktüte befunden haben und sei in einem stark verwesten Zustand gewesen. Die Identität des Kindes ist noch nicht geklärt. Auch zu den Umständen dessen Todes kann die Polizei noch keine Angaben machen.

Um hier mehr Licht ins Dunkel zu bringen, erfolgen weitere rechtsmedizinische Untersuchungen. Um den Fall zu klären, wurde außerdem die Ermittlungsgruppe „Fluvius“ bei der Kriminalpolizei Ingolstadt gebildet.

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Leichenfund in der Donau: Ermittlungen dauern an

Am Montag, 23. Mai, sind laut Angaben der Polizei weitere Suchmaßnahmen in der Donau geplant. Die Kriminalpolizei Ingolstadt erhofft sich, Spuren und Hinweise sicherzustellen, die zur Klärung des Falles beitragen. Ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen sei zudem, festzustellen, wo das Kind zu Tode gekommen war.

Eine Pressesprecherin der Polizei bremste jedoch die Hoffnungen, dass es in dem Fall zu einem schnellen Ermittlungserfolg komme. Zunächst gelte es aber, die ausführliche Suche der Beamten in der Gegend rund um die Donau abzuwarten. (fhz)

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