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Bergungstrupps heben das Wrack des des Flugzeugs aus dem Chiemsee.

Leichen obduziert - keine Gesundheitsschäden

Gstadt/Rosenheim - Der Pilot des vor eineinhalb Monaten in den Chiemsee gestürzten Flugzeuges hat vor dem Absturz keine erkennbare plötzliche Gesundheitsbeeinträchtigung gehabt. Dafür ergäben sich an der Leiche des 46-Jährigen keine Anhaltspunkte, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Freitag in Rosenheim nach der Obduktion mit.

 Ebenso wurden bei den beiden Opfern keine Hinweise für eine mögliche Kohlenmonoxidvergiftung durch Motorabgase gefunden, die eine Bewusstlosigkeit hervorgerufen haben könnte. Gestorben seien sie durch Ertrinken, ergab die Obduktion.

Die technische Untersuchung des Flugzeugwracks, das diese Woche aus dem Chiemsee mitsamt der beiden Leichname geborgen worden war, laufe noch. Experten des Luftfahrt-Bundesamtes in Braunschweig wurden mit der Auswertung der Spuren am Wrack des Ultraleichtflugzeuges beauftragt.

Das Flugzeug mit den 46 und 49 Jahre alten Männern war Ende November bei einem Rundflug in den See gestürzt. Als Ursache war zunächst unter anderem erwogen worden, dass der 46 Jahre alte Pilot am Steuerknüppel einen Herzinfarkt erlitten hätte. Denkbar sind auch ein Flugfehler oder ein ein technischer Defekt.

dpa

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