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Ohne Hubschrauber wird die Feuerwehr den Brand wohl nciht löschen können.

Lenggries: Feuerwehr muss weiterkämpfen

Lenggries - Auch mehrere Tage nach Ausbruch des Waldbrandes bei Lenggries im Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen ist die Gefahr noch nicht vollständig gebannt.

Die Feuerwehr bekämpfte daher am Mittwoch weiterhin Glutnester im Wurzelbereich des Schutzwaldes oberhalb des Sylvenstein-Stausees. Damit will sie verhindern, dass die Flammen wieder auflodern. Jeder Feuerwehrmann wird dabei an dem steilen Hang von einem Helfer der Bergwacht gesichert. Unterstützt werden die Löscharbeiten durch vier Hubschrauber.

Ein Polizeihubschrauber, der mit einer Wärmebildkamera die Glutnester am Boden orten soll, konnte jedoch am Morgen bei dichtem Nebel nicht starten, wie Alexander Bauer vom Landratsamt in Bad Tölz mitteilte. “Mit bloßem Auge sind die Brandherde im Wurzelbereich kaum zu erkennen, deshalb hoffen wir, dass der Hubschrauber bald eintrifft“, sagte Bauer. Außerdem seien Brandermittler am Ort, um die genaue Ursache für den Ausbruch des Feuers zu klären.

Es brennt seit Sonntagnachmittag

Zum materiellen Schaden konnte der Tölzer Forstbetriebsleiter Rudolf Plochmann noch keine Angaben machen. Auch der ökologische Schaden an dem Schutzwald sei noch nicht absehbar. “Wir hoffen, dass die Wurzeln im Boden nicht zu sehr zerstört werden. Sonst besteht die Gefahr, dass der fruchtbare Humusboden bei Regen abgespült wird“, sagte Plochmann. Der Brand war am Sonntagnachmittag ausgebrochen und hatte sich auf eine Fläche von 14 Hektar ausgebreitet.

dpa

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