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Neugierig waren die Flughafenbesucher auf den Sonderflug des neuen Lufthansa-Airbus A350.

Unser Gewinnspiel

Flug mit neuem Airbus A350: Merkur-Leser heben ab

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Ganz hoch hinaus haben es die Leser geschafft, die bei unserem Gewinnspiel einen Flug mit dem brandneuen Lufthansa-Airbus A350 von München nach Hamburg gewonnen haben. Wir haben uns für die „flugnarrischen“ Gewinner mitgefreut.

München – Viele Male hat Monika Gierschik sehnsüchtig in den Himmel geblickt und den Flugzeugen nachgeschaut. Die 49-Jährige wohnt in Röhrmoos (Landkreis Dachau) und man darf sie getrost als „flugnarrisch“ bezeichnen. Als sie kürzlich in der S-Bahn in unserer Zeitung von der Aktion las, dass man sich für den Sonderflug im neuen A350 der Lufthansa bewerben könne, war für sie klar: Da will ich mit! Am Donnerstag saß sie nun an Bord des Fluges LH 350 von München nach Hamburg. Und strahlte.

Glücklich strahlen Monika Gierschik (li.) und ihre Frau Karin, weil es endlich geklappt hat mit dem Flug im A350.

Als Flugkapitän Martin_ Hoell um 10.40 Uhr vollen Schub gibt und der 268 Tonnen schwere Airbus auf der Startbahn beschleunigt, geht für Monika Gierschik und die weiteren 292 Passagiere ein Traum in Erfüllung. „Sehr gut, super“, sprudelt es später aus ihr heraus. „Das entschädigt für Afrika.“ Sie hatte nämlich 2016 eine Urlaubsreise nach Tansania trotz eines langen zusätzlichen Zwischenstopps extra so gebucht, dass sie mit dem A350 hätte fliegen können. Hätte, denn die Fluggesellschaft setzte auf beiden Langstrecken ein anderes Fluggerät ein. Nun hat die Lufthansa einen Sonderflug nach Hamburg organisiert, einen Tag, bevor der neue A 350 in den Liniendienst nach Delhi in Indien geht.

Das Ziel Hamburg ist nicht zufällig gewählt: Große Teile des Rumpfes (die Kabinen von Economy- und Business-Class) werden in Hamburg-Finkenwerder gefertigt, aus Stade stammen die Flügel. Also gehört ein Tiefflug über die Startbahn in Finkenwerder genauso zum Flugprogramm wie eine Runde über Stade, das leider unter Wolken verborgen bleibt. Bei der Runde über Hamburg sind Elbe, Alster, Landungsbrücken und Hafen gut zu sehen, einige Glückliche erhascheneinen Blick auf die neue Elbphilharmonie.

Gelandet: Joachim Egerer und Jutta Mosandl.

Joachim Egerer aus Dachau, ein weiterer Merkur-Leser an Bord, ist von der Aussicht begeistert, obwohl er einen Mittelsitz hat. „So was hatte ich noch nie“, sagt er begeistert über die drei Außenkameras, die perfekte Bilder auf den Monitor an seinem Sitz liefern. „Das habe ich zum ersten Mal erlebt.“ Viel Lob hatte er auch fürs angenehme Kabinenklima und die leisen Triebwerke. „Sonst habe ich immer einen total trockenen Mund“, sagt er. Und weil es so angenehm leise sei, könne man sich auch richtig gut unterhalten. Zum Beispiel mit seiner Frau Jutta Mosandl darüber, dass man doch in einem A350 einen Langstreckenflug ganz gut überstehen könne und dass der Service außergewöhnlich gut sei.

Gelandet: Joachim Egerer und Jutta Mosandl.

Fasziniert davon, wohin die aktuelle Entwicklung geführt hat, ist Sebastian Schulz aus München. Er ist mit Airbus aufgewachsen. Obwohl er gerne auf abenteuerlichen Routen unterwegs ist – „ich suche mir oft Reisen aus, auf denen der Flieger richtig rumpelt“ – würde der 45-Jährige im Zweifelsfall einen Langstreckenflug doch lieber im derzeit modernsten Flieger absolvieren. Seinem Vater, der rund 45 Jahre für Airbus und seine Vorgängerfirmen gearbeitet hat, geht es im neuesten Sprössling des Herstellers ein bisserl zu ruhig zu. „Es ist fast schon langweilig“, sagt der 76-Jährige und grinst. Man merke die Flugbewegungen kaum mehr, so sensibel sei der neue Airbus in der Luft unterwegs. Er hat noch am A300 und am A310 mitgearbeitet, aber die gebe es in Europa nicht mehr.

Modernere Zeiten sind in der Luft angebrochen. Und dazu gehört, dass künftig täglich um 12.20 Uhr ein A350-900 der Lufthansa von München aus startet, mit Ziel Delhi in Indien. Monika Gierschik wird ihm oft nachschauen. Nun aber mit dem Wissen: Ich war dabei!

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