Trambahnen kollidieren: Bayerstraße momentan teilweise gesperrt

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Der bayrische Arbeitsmarkt sieht schweren Zeiten entgegen.

Letzte Verschnaufpause auf dem bayrischen Arbeitsmarkt

Nürnberg - Dem Arbeitsmarkt in Bayern ist eine letzte Verschnaufpause vergönnt. “Wir werden harten Zeiten entgegengehen“, kündigte der Regionaldirektionsleiter der Bundesagentur für Arbeit, Rainer Bomba , an.

Bevor die Arbeitslosenzahl ab Juli ansteige, werde sie in diesem Monat ein letztes Mal sinken. “Das wird kein Riesensprung sein, aber schon merklich zurückgehen“, sagte ein Experte aus dem Arbeitsministerium der Deutschen Presse-Agentur dpa. In den vergangenen drei Boomjahren war die Zahl der Jobsuchenden im Freistaat im Juni durchschnittlich um rund 19 000 gesunken.

“Im August sind dann Ferien, da geht die Arbeitslosenzahl noch einmal hoch. September/Oktober waren eigentlich immer die günstigsten Monate, da kommt es dann zum Schwur“, erläuterte der Fachmann aus dem Ministerium weiter. Volkswirtschaftler befürchten ebenso wie die Forscher der Arbeitsagenturen, dass die Arbeitslosenzahl in Deutschland zum Herbst hin stark ansteigt.

Derzeit versuchen noch viele Unternehmen, der Auftragsflaute mit Kurzarbeit zu begegnen, um Entlassungen zu vermeiden. Besonders betroffen sind die exportorientierten Branchen wie Auto- und Maschinenbauer. Doch wenn die Auftragsbücher dauerhaft leer bleiben, werden die Unternehmen wohl zu Entlassungen greifen.

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern war im Mai zwar um 18 300 auf 314 700 gesunken, binnen eines Jahres aber um 44 600 angestiegen. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 4,7 Prozent und war damit bundesweit die niedrigste. Die offiziellen Zahlen für Juni gibt die Regionaldirektion am Dienstag (29.6./09.55) bekannt.

dpa

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