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Ein Verkehrsunfall mit mehreren Lastwagen hat sich am Montagmorgen bei Lichtenfels ereignet.

Fatale Kettenreaktion

Mehrere Lkw krachen ineinander - A73 stundenlang gesperrt

Mehrere Lastwagen sind am Montagmorgen auf einer Autobahn zusammengestoßen. Nun ist auch klar, warum einer der Fahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte.

Lichtenfels - Starkregen und schlechte Sicht: So lassen sich die Straßenverhältnisse am Montagmorgen auf der A73 auf der Höhe der Anschlussstelle Staffelstein - Kurzentrum (Lkr. Lichtenfels) beschreiben. Genau zu jenem Zeitpunkt kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem schweren Verkehrsunfall. 

Alles begann damit, dass ein Autofahrer auf die Autobahn in Richtung Nürnberg auffahren wollte. Ein weiterer Autofahrer, der bereits auf der rechten Fahrspur unterwegs war, wollte ihm Platz machen und wich auf die linke Spur aus. Sein Auto kam dabei ins Schleudern und kam schlussendlich erst auf dem Standstreifen wieder zum Stehen. Obwohl ein erster nachfolgender Lastwagen gerade noch rechtzeitig abbremsen konnte, löste das missglückte Ausweichmanöver eine Kettenreaktion aus. 

Fahrer unter Alkoholeinfluss

Wenige Sekunden später krachte ein Baulastwagen in den Brummi, der zuvor abgebremst hatte. Auch ein zweiter, nachfolgender Baulastwagen und ein Sattelzug konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachten in die Unfallstelle.

Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer des ersten Baulastwagens unter Alkoholeinfluss stand. Laut Polizei ergab ein erster Alkoholtest einen Wert von 0,7 Promille, in der Folge ordneten die Beamten eine Blutentnahme an. Die gute Nachricht von der A73 am Montagmorgen: Lediglich der Fahrer des Sattelzuges erlitt bei der Kettenreaktion Verletzungen. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der Mann mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die A73 war stundenlang gesperrt.

dpa

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