Schulgebäude abgeriegelt

Amok-Alarm an Grund- und Mittelschule: Polizei-Großeinsatz - Kripo ermittelt

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Schreck am Bodensee: An einer Grund- und Mittelschule in Lindau gab es einen Amokalarm. Die Schule und das Außengelände wurden abgeriegelt. Die Polizei war im Einsatz.

  • An einer Grund- und Mittelschule in Lindau kam es zu einem Großeinsatz
  • Grund dafür war ein vermeintlicher Amokalarm.
  • Die Schüler durften sich nicht aus ihren Klassenzimmern bewegen. 

Update vom 12 Februar, 21.27 Uhr: Nachdem ein Amokalarm eine Schule in Lindau heute in Angst und Schrecken versetzt hatte, laufen die Ermittlungen der zuständigen Polizei weiter. Noch ist unklar, was der Grund für das Auslösen des Alarms gewesen sein könnte. Nachdem die Beamten ausschließen konnten, dass es zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Androhung gegeben hat, müssen weitere Untersuchungen getätigt werden.

Großeinsatz in Lindau (Bayern): Amokalarm wurde ausgelöst - Ermittlungen aufgenommen

Update vom 12. Februar, 16.43 Uhr: Wie die Polizeiinspektion Lindau in einer Pressemitteilung schreibt, wurde gegen 13 Uhr der Amokalarm „im Bereich der Grundschule ausgelöst“. Deshalb informierten die Verantwortlichen der Schule die Polizei. 

Diese kam mit 150 Beamten zum Einsatzort. Ebenfalls kamen fünf Personen des Landratsamtes, sechs Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lindau sowie „20 Angehörige vom KIT des Rettungsdienstes“, heißt es weiter.  Auch Einsatzkräfte der Bundespolizei waren zur Unterstützung vor Ort. Nach der Durchsuchung aller Räume konnte gegen 14.30 Uhr Entwarnung gegeben werden.

Zum Zeitpunkt des Alarm waren noch rund 150 Kinder in der Schule. Diese wurden zu einer Betreuungsstelle gebracht, die vom Rettungsdienst eingerichtet wurde. Dort konnten die Kinder versorgt und von ihren Eltern abgeholt werden. 

Der Grund für den Alarm steht noch nicht fest. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Eine Amok-Androhung habe jedoch zu keinem Zeitpunkt bestanden, betonen die Polizeibeamten in ihrem Schreiben.

Amok-Alarm an Grundschule in Lindau - SEK vor Ort - Polizei-Großeinsatz

Erstmeldung vom 12. Februar, 15.52 Uhr: 

Lindau am Bodensee - In Lindau kam es am Mittwoch (12. Februar) zu einem Großeinsatz in einer Grundschule. Die Kinder durften sich nicht aus ihren Klassenzimmern bewegen, da das ganze Gelände und jeder Raum einzeln von den Beamten durchsucht wurde, wie die Fotoagentur news5.de  berichtet. Auch das Sondereinsatzkommando (SEK) war vor Ort.

Großeinsatz an Grund- und Mittelschule in Lindau: Schulgelände abgeriegelt - SEK im Einsatz

Grund für den Einsatz war ein vermeintlicher Amokalarm in einer Schule im Stadtteil Reutin, wie ein Beamter vor Ort gegenüber news5.de mitteilte. Das Schulgelände und das Gebiet außen rum wurden abgeriegelt. Neben der Polizei waren auch die Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort.

Wie sich im Anschluss an die Durchsuchung herausstellte, handelte es sich um eine Alarmauslösung, nicht um eine Androhung. Die Schüler und Lehrer befänden sich demnach nicht in Gefahr, schreibt die Polizei Schwaben Süd/West auf ihrem Twitter-Account weiter. Ein ausführlicher Bericht zum Einsatz erfolgt noch. 

Auch am Schulzentrum in Holzkirchen gab es einen Amokalarm. Doch es handelte sich wohl um einen technischen Defekt, wie *Merkur.de weiß.

Zehn Rettungswagen, drei Notärzte, 22 Schüler mit Atem- und Kreislaufproblemen - das ist die Bilanz eines Ausrasters in der Pausenhalle* der Realschule Peißenberg.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © NEWS5/Knappmeyer

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