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Retter im Einsatz beim Zugunglück bei Bad Aibling.

Bericht

LKA-Messung: Kein Funkloch beim Zugunglück von Bad Aibling

Bad Aibling - Laut einem Bericht gab es nach Erkenntnissen des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) kein Funkloch beim Zugunglück von Bad Aibling. 

Das bahneigene Funknetz GSM-R entlang der oberbayerischen Strecke Bad Aibling-Kolbermoor arbeitet offenbar lückenlos. Wie der Spiegel (Ausgabe 10/2016) berichtet, ergab das eine Messung von Telekommunikationsexperten des LKA.

Nach dem schweren Zugunglück bei Bad Aibling am 9. Februar, bei dem elf Menschen starben und 85 verletzt wurden, hatte es Spekulationen über ein Funkloch im Unglücksbereich gegeben. Ein Fahrdienstleiter der Bahn hatte nach bisherigen Ermittlungen zwei entgegenkommende Meridian-Züge versehentlich auf die eingleisige Strecke gelassen. Unmittelbar vor deren Zusammenstoß versuchte er noch, die Lokführer per Funk zu warnen. Doch aus bislang ungeklärten Gründen blieb sein erster Notruf ohne Wirkung, der zweite kam erst kurz nach dem Unglück. Das bayerische Verkehrsministerium hatte deswegen die Überprüfung des Bahn-Funknetzes angeordnet. Das Gutachten des LKA geht nun an die Staatsanwaltschaft Traunstein, die die Untersuchungen zur Unglücksursache leitet. Dort wollte man sich zum Stand der Ermittlungen nicht äußern.

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