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Knapp einer Kathastrophe entgangen: Wie durch ein Wunder blieb der Fahrer unverletzt.

Lkw-Sprung auf Abrissbrücke bleibt rätselhaft

Würzburg - Die Ursache für die extrem gefährliche Fahrt eines Sattelzuges auf eine teils abgerissene Brücke nahe Würzburg bleibt weiter ungeklärt. Jetzt soll das Bauwerk teilweise gesprengt werden.

Zwar ist nach Polizeiangaben der polnische Fahrer des Lasters zum Unfallhergang befragt worden. Dennoch hätten sich dadurch keine Hinweise zur möglichen Ursache der Horror-Fahrt ergeben.  Auch die Untersuchung des Sattelzuges hinsichtlich defekter Bremsen oder anderer Probleme am Fahrwerk wird wohl erfolglos bleiben, weil die Vorderachse der Zugmaschine demoliert ist.  Für die mehrere 10 000 Euro teure Bergung des Lasters werde die Spedition des Fahrers aufkommen, sagte ein Polizeisprecher.

Wie im Film: Lkw springt über Sechs-Meter-Spalt

Anfang Februar war ein Sattelzugfahrer nur knapp einer Katastrophe entgangen, als er mit seinem Laster unkontrolliert auf die bereits teilweise abgerissene Brücke gefahren war. Wie durch ein Wunder blieb der Fahrer unverletzt. Der Fahrer hatte eine Baustellen-Absperrung durchbrochen, schlitterte in 16 Metern Höhe über eine wenige Zentimeter breite Betonmauer und kam noch retzeitig auf einer Plattform zum stehen - Kurz vor dem 20 Meter tiefen Abgrund.

Nach der Horrorfahrt: Der Laster kam noch rechtzeitig vor einem 20 Meter tiefen Abgrund zum stehen.

Das Abbruch-Bauwerk soll nun teilweise gesprengt werden. Ein rund 300 Meter langes Stück wird an diesem Samstag dem Erdboden gleichgemacht, teilte die Autobahndirektion Nordbayern am Donnerstag in Würzburg mit. Während der geplanten Sprengung und weiterer anstehender Arbeiten wird die Bundesstraße 13, die bei Randersacker unter der Brücke verläuft, bis Montag gesperrt sein. Für Autofahrer, die in diesem Bereich von der A3 abfahren möchten, soll es nur geringe Behinderungen geben. Während der Sprengung soll der Verkehr auf der Autobahn für etwa eine halbe Stunde ganz ruhen. Auch der Schiffsverkehr auf dem Main werde zeitweise unterbunden.

mm

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