Lokführer-Frau verklagt Opfer-Familie

Nürnberg - Nach einem Bahnunglück verlangt die Ehefrau des Lokführers Schmerzensgeld von den Angehörigen des Opfers. Eine Einigung ist nicht in Sicht.

Die Klägerin geht davon aus, dass sich der Heranwachsende im Januar 2009 in Suizidabsicht vor den Zug geworfen hat, teilten die Justizbehörden in Nürnberg am Montag mit. Da die Angehörigen die Geldforderung zurückwiesen, soll der Fall an diesem Dienstag (26. Juli) vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth geklärt werden.

Die Klägerin begründet ihre Forderung damit, dass ihr Mann seit dem Bahnunfall auf der Strecke zwischen Nürnberg und Lauf ununterbrochen unter Alpträumen und starken Kopfschmerzen leide. Außerdem sei er zwei Wochen arbeitsunfähig gewesen. Insgesamt verlangt die Ehefrau 15 000 Euro Schmerzensgeld von der Familie des Toten. Als Klägerin tritt die Frau auf, weil der Bahnmitarbeiter seine Ansprüche an die Ehefrau abgetreten hat.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Polizei kontrolliert aufgemotzten BMW und entdeckt ein äußerst kurioses Bauteil
Die Rosenheimer Tuning-Szene ist bekannt für ihre gewagten Umbauten an Fahrzeugen. Doch über diese kuriose Veränderung staunte selbst die Polizei.
Polizei kontrolliert aufgemotzten BMW und entdeckt ein äußerst kurioses Bauteil
Jetzt kracht es: Wetter-Warnung für den Freistaat ausgesprochen
Wettermäßig standen in Bayern die Zeichen im April schon auf Sommer. Damit ist es nun vorerst vorbei - dem Freistaat drohen starke Gewitter.
Jetzt kracht es: Wetter-Warnung für den Freistaat ausgesprochen
Interview mit Uwe Brandl: Pass-Antrag online? „In 10 bis 15 Jahren“
Uwe Brandl (CSU) hat viele Ämter. Vor allem mit der Umsetzung der Digitalisierung in den Rathäusern und Schulen ist er gar nicht zufrieden.
Interview mit Uwe Brandl: Pass-Antrag online? „In 10 bis 15 Jahren“
Rettung für ein Häuschen in der Judengasse
Die Kulturerbe-Initiative Bayern hat als erstes Objekt für eine Sanierung ein Häuschen ausgewählt, das eher unauffällig ist. Die Historiker messen ihm aber große …
Rettung für ein Häuschen in der Judengasse

Kommentare