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Lokführer streiken: Notfallfahrplan in Bayern

München - Lokführer der Gewerkschaft GDL haben am Donnerstagmorgen ab 2 Uhr in Bayern die Konkurrenz der Deutschen Bahn erneut bestreikt.

Um längere Wartezeiten zu verhindern, fahren die Züge der betroffenen Bahnen - die Bayerische Regiobahn und die Vogtlandbahn - nach Notfallfahrplänen. Bei der Bayerischen Regiobahn gilt nach Unternehmensangaben der Wochenendfahrplan, allerdings mit doppelt so langen Zügen.

Die Fahrpläne der Alex-Züge würden zum Teil ausgedünnt, zum Teil würden Bahnen durch Busse ersetzt, sagte ein Sprecher der Vogtlandbahn. Dieser Fahrplan habe sich bei vorigen Streiks bewährt. Fahrgäste sollten sich auf der Internetseite des Unternehmens informieren. Die Berchtesgadener Landbahn wird nach eigener Auskunft nicht bestreikt und fährt planmäßig.

Der Ausstand der Lokführer soll 48 Stunden dauern. Die GDL verlangt neben mehr Geld vor allem einen bundesweiten Branchentarif, der einheitliche Tarifstandards für alle 26 000 Lokführer vorschreibt.

dpa

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