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Züge der Deutschen Bahn stehen am Samstag im Hauptbahnhof in München auf den Gleisen.

Viele Passagiere betroffen

Lokführerstreik legt Züge in Bayern lahm

München - Der Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn hat am Samstag den Zugverkehr auch in Bayern massiv behindert. Den ganzen Tag über soll es im Fernverkehr noch zu Behinderungen kommen.

Im Münchner S-Bahn-Netz seien am Morgen 155 Züge ausgefallen, sagte eine Bahnsprecherin. Im bayerischen Regionalverkehr einschließlich der Nürnberger S-Bahn seien 150 Züge vom Warnstreik betroffen gewesen und im Fernverkehr 40 ICE- und EC-Züge. Während sich die Lage im Nah- und Regionalverkehr bis mittags normalisierte, werde es im Fernverkehr noch den ganzen Tag zu Verspätungen kommen, sagte die Bahn-Sprecherin.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wollte mit dem dreistündigen Warnstreik am Samstagmorgen ein besseres Tarifangebot von der Bahn erzwingen. Die Gewerkschaft verlangt fünf Prozent mehr Lohn und zwei Stunden weniger Wochenarbeitszeit für die Lokführer und Schaffner. Derzeit verdient ein Lokführer samt Zulagen 36.000 bis 46.000 Euro im Jahr.

Bundesweit sind laut Bahn am Samstagmorgen rund 1000 Züge ausgefallen oder mit großer Verspätung abgefahren. Auch der Güterverkehr sei betroffen gewesen.

dpa

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