Luchs im Bayerischen Wald vergiftet

Regen/München - Ein Luchs ist im Bayerischen Wald offenbar vergiftet worden. Vom Täter fehlt jede Spur. Wie die Luchs-Katze an das hochgiftige Insektizid kam:

Die pathologische Untersuchung habe ergeben, dass die Luchs-Katze an einem hochgiftigen Insektizid namens Carbofuran gestorben sei, mit dem ein von ihr gerissenes Reh präpariert worden war, teilten der Bund Naturschutz, der Landesbund für Vogelschutz, der Bayerische Jagdverband und die Wildland-Stiftung am Freitag gemeinsam mit.

Das radiotelemetrisch überwachte Tier war demnach am 13. März von Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung bei Rinchnach (Landkreis Regen) tot gefunden worden. Das knapp dreijährige Weibchen habe mindestens ein Junges gehabt, über dessen Verbleib nichts bekannt ist. Von dem Täter fehle jede Spur.

dpa

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