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Flugbegleiter aus Leidenschaft: Bernd Löwisch.

Erstmals spricht Bernd Löwisch

Air-Berlin-Steward: "Habe nichts Schlimmes getan"

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Bamberg - Seit dem Flug am 23. Mai hat sich Bernd Löwischs Leben als Flugbegleiter komplett verändert: You Tube-Star, Riesen-Ärger mit Air Berlin, noch mehr Fans. Jetzt äußert sich der fränkische Steward erstmals.

Der Post auf der Facebook-Seite "Flugbegleiter mit Stil" ist überschrieben mit: "Nachricht von Bernd an euch". Es folgt ein warmherziges Schreiben des fränkischen Flugbegleiters an seine Fans. Er bedankt sich für all die Unterstützung und aufmunternden Worte. Und er bezieht klar Stellung zu seinem Arbeitgeber "Air Berlin", der ihm nach einem lustigen You Tube-Video aus dem Flugzeug richtig Ärger gemacht haben soll. "Ich fliege nicht für Air Berlin, ich fliege nicht für alle meine Vorgesetzten die mich behandeln als hätte ich was richtig Schlimmes angestellt. Ich fliege für EUCH ... ich fliege für ein WIR!"

Die Fans dürfte es freuen - und mittlerweile sind es allein auf der Unterstützer-Seite 10.402 "Gefällt mir"-Klicks. Die Zahl hat sich in den vergangenen Tagen noch einmal verdoppelt.

Es ist klar: Der Schwarm ist auf Bernd Löwischs Seite. Und das rührt den 32-jährigen Bamberger zutiefst: "Ich durfte viele Kommentare auf der Air Berlin Facebook Seite lesen, Kommentare die mich erheitert haben, die mich inspiriert haben, die mir gezeigt haben wie meine Gäste an Bord "ticken" ... und viele Kommentare die mich ernsthaft berührt haben ... bei denen ich fast schon Tränen in den Augen hatte und ich da saß, suchend nach Wörtern um zu begreifen, welch Menschen es geben muss, die hinter diesen 3:52 Minuten stehen."

Mit dem Post äußert sich Bernd Löwisch das erste Mal öffentlich, seit die Gerüchte kursierten, dass ihm nach seinem You Tube-Erfolg gekündigt werden sollte.

Kathrin Garbe

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