„Die drei waren sehr überzeugend“

Männer geben sich als Polizisten aus und machen fette Beute

Mit einem gefälschten Dienstausweis konnten sich drei Männer Zutritt in das Haus einer 56-Jährigen verschaffen. Die Frau bemerkte erst später, dass die Polizisten nur Diebe waren.

Teugn - Drei Männer haben sich als Polizisten ausgegeben und in einem Wohnhaus in Niederbayern Beute in sechsstelliger Höhe gemacht. Das Trio verschaffte sich mit einem gefälschten Dienstausweis Zutritt zum Haus eines 56-Jährigen in Teugn (Landkreis Kelheim). „Die drei waren sehr überzeugend“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die Diebe gaben an, in dem Haus eine polizeiliche Maßnahme durchführen zu müssen. Nachdem sie im Haus waren, stahlen sie unbemerkt Schmuck, Goldbarren und Münzen. Anschließend machten sich die Männer im Auto davon.

Eine Fahndung nach den Betrügern, die laut Personenbeschreibung zwischen 45 und 65 Jahren alt sein sollen, verlief seit dem Vorfall am Dienstag zunächst ohne Erfolg. Die Polizei ging am Donnerstag mit einem Phantombild des Hauptverdächtigen an die Öffentlichkeit.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Meistgelesene Artikel

Mann hat „schlechte Idee“ zur Weihnachtsmarktzeit - dann machen Polizisten kurzen Prozess
Mit zehn Streifenwagen ist die Polizei angerückt, weil ein 26-Jähriger zur Weihnachtsmarktzeit eine „schlechte Idee“ hatte. Die Beamten machten kurzen Prozess.
Mann hat „schlechte Idee“ zur Weihnachtsmarktzeit - dann machen Polizisten kurzen Prozess
Wegen Übermüdung: Lkw-Fahrer landet im Graben
Völlig übermüdet landete ein Lkw-Fahrer am Dienstag auf der A 92 im Graben. Es kam zum kilometerlangen Stau.
Wegen Übermüdung: Lkw-Fahrer landet im Graben
Paar feiert unvergessliche Hochzeit - jetzt ist es im Visier der Polizei
Erst Jubelpaar, jetzt ein Fall für die Polizei: Ein rauschendes Hochzeitsfest - das hat ein frisch vermähltes Ehepaar in Bayern gefeiert. Doch dann wurde es so richtig …
Paar feiert unvergessliche Hochzeit - jetzt ist es im Visier der Polizei
Scherzkeks nimmt‘s wörtlich - Nun droht Strafe
„Bei geschlossener Schranke: Bitte Motor abstellen. Danke!“ Dieses Hinweisschild nahm ein Scherzbold aus Oberfranken wörtlich.
Scherzkeks nimmt‘s wörtlich - Nun droht Strafe

Kommentare