+
Franz Maget hält am Atomausstiegsplan fest.

Maget will atomares Endlager in Bayern verhindern

München - Im bundesweiten Streit der Parteien über ein Endlager für radioaktiven Atommüll hat der SPD-Fraktionschef Franz Maget die bayerische Staatsregierung aufgefordert, am Atomausstieg festzuhalten.

Wer wie die CSU den beschlossenen Ausstieg aus der Atomkraft infrage stelle, werde am Ende dafür verantwortlich sein, dass man auch in Bayern nach einer Endlagerstätte suchen müsse, sagte Maget laut Mitteilung vom Sonntag. “Ich will um jeden Preis ein atomares Endlager in Bayern verhindern“, betonte der bayerische Oppositionsführer. “Das gelingt uns aber nur, wenn wir am Atomausstiegsplan festhalten.“

Vier Wochen vor der Bundestagswahl sind die Parteien tief zerstritten: Die Union will am Salzstock Gorleben in Niedersachsen als möglichem Endlager festhalten. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat dagegen den Standort wegen juristischer Hürden und politischer Einflussnahme in den 80er Jahren für “politisch tot“ erklärt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Warnung vor strengem Frost: Deutscher Wetterdienst erwartet extreme Kältenacht
Bayern bleibt ein unangenehmes Wetter erhalten. Ein Meteorologe warnt vor Kältetoten und Temperaturen um minus 20 Grad. Zur Wetter-Prognose.
Warnung vor strengem Frost: Deutscher Wetterdienst erwartet extreme Kältenacht
Frau verliert Bewusstsein und fährt in Eisenzaun - Tod in Klinik
Eine Frau ist mit ihrem Wagen von der Straße abgekommen und in einen Eisenzaun gekracht. Mit fatalen Folgen. 
Frau verliert Bewusstsein und fährt in Eisenzaun - Tod in Klinik
Trotz Finanzskandal: Eichstätter Bischof Hanke bleibt im Amt
Der millionenschwere Finanzskandal erschüttert das Bistum Eichstätt bis in die Grundfesten. Nur einer sitzt fest im Sattel und wird dort auch bleiben: Der Bischof des …
Trotz Finanzskandal: Eichstätter Bischof Hanke bleibt im Amt
Lawinen-Gefahr in den Alpen: Mäßig bis gering - darauf sollten Skifahrer trotzdem achten
Lawinen in Bayern und Tirol: Hier erfahren Sie alles zu Lawinenwarndienst, Gefahrenstufe und aktueller Lage in unserem Ticker.
Lawinen-Gefahr in den Alpen: Mäßig bis gering - darauf sollten Skifahrer trotzdem achten

Kommentare