Zugunglück an Bahnübergang in Penzberg: Eine tote Person, 30 leichtverletzte Bahninsassen

Zugunglück an Bahnübergang in Penzberg: Eine tote Person, 30 leichtverletzte Bahninsassen
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Großaufgebot zwischen Übersee und Grassau: Ein Mann wurde mit einer Wärmebildkamera gesucht.

Mit Wärmebildkameras auf seiner Spur

Mann baut Unfall und flüchtet zu Fuß in den Wald

Übersee - Es klingt wie aus einem Agentenfilm: Nachdem ein Mann einen Unfall gebaut hatte, flüchtete er zu Fuß in den Wald. Um ihn ausfindig zu machen, rückten Feuerwehr und Bergwacht mit Wärmebildkameras an.

In einer langen Kurve hat ein 60-jähriger Mann aus Grabenstätt Autofahrer laut Polizeiangaben versucht, einen weiteren Wagen zu überholen. Dabei krachte er in ein entgegenkommendes Fahrzeug, sein Auto kam erst nach 100 Metern zum Stehen.

Der Unfall auf der Staatsstraße 2096 zwischen Übersee und Grassau ereignete sich am Sonntag gegen 16.40 Uhr. Der Unfallverursacher, der deutlich Alkohol im Blut hatte, blieb nicht in seinem Auto sitzen - er flüchtete zu Fuß von der Unfallstelle und rannte in den nahe gelegenen Wald davon. Um ihn wieder ausfindig zu machen, rückte die Feuerwehr Übersee mit Wärmebildkameras und holte zudem die Bergwacht hinzu. Der Flüchtige allerdings machte es den Einsatzkräften relativ einfach: Kurze Zeit später tauchte er bei sich daheim wieder auf.

Ein Alkotest ergab einen Wert von deutlich über 1,1 Promille, es wurde auch eine Blutentnahme durchgeführt. Der 60-Jährige musste seinen Führerschein abgeben und muss mit einem Strafverfahren wegen Unfallflucht, Trunkenheit im Verkehr und fahrlässiger Körperverletzung rechnen.

Bilder von der Unfallstelle

Bilder: Mann baut Unfall und flüchtet zu Fuß in den Wald

Die Insassen des anderen Autos kamen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Verkehr auf der Straße wurde nach dem Unfall umgeleitet, es waren etwa 30 Einsatzkräfte vor Ort. Der Sachschaden liegt bei 30.000 Euro.

pak

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