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25 Firmen hat der Angeklagte geschädigt.

Trickreich gescheitert

Mann bewirbt sich zum Schein und verklagt dann die Firmen

München - Erst zum Schein beworben - und dann die Firmen wegen angeblichen Verstößen gegen das Gleichbehandlungsgesetz verklagt: Jetzt ist ein Münchner Rechtsanwalt aufgeflogen.

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen Mann erhoben, der Unternehmen mit Scheinbewerbungen und angeblichen Verstößen gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz um Geld geprellt haben soll. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)“ soll ein Münchner Rechtsanwalt 25 Firmen geschädigt und es bei 91 weiteren versucht haben. „Es ist richtig, dass wir ein solches Ermittlungserfahren geführt haben“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch, ohne Details zu nennen. „Die Anklage wurde erstellt.“

Laut „FAZ“ hatte der Anwalt sich zum Schein auf Stellen beworben - und bei einer Absage dann auf Grundlage des „Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes“ wegen Diskriminierung dagegen geklagt. Auch für einen Angehörigen soll er Klage eingereicht haben, wie die „FAZ“ berichtete. Demnach behauptete dieser, er sei „ethnisch diskriminiert“ worden, weil er ein Bayer sei.

dpa

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