Während Vermisstensuche

Mann blendet Polizeihubschrauber mit Laserpointer - Co-Pilot verletzt

Ein Flugtechniker (27) an Bord eines Polizeihubschraubers spürte plötzlich einen Schmerz im Auge, dann entdeckte er den Laserstrahl. Die Beamten suchten gerade einen Vermissten.

Würzburg - Mit einem Laser hat ein 41-Jähriger in Würzburg einen Beamten in einem Polizeihubschrauber geblendet. Dabei verletzte er den Flugtechniker am Auge, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nachdem der 27-Jährige Schmerzen verspürt hatte, bemerkte er den grünen Laserstrahl, der immer wieder gezielt auf das Cockpit gerichtet wurde. Der vor ihm sitzende Pilot sei nicht getroffen worden. Eine Polizeistreife konnte den Tatverdächtigen wenig später festnehmen. Die Beamten hatten am Samstag aus der Luft nach einem vermissten Rentner gesucht.

Immer wieder gibt es in Deutschland Fälle, in denen Piloten von Flugzeugen und Hubschraubern mit Laserpointern geblendet werden. „Gefährliche Eingriffe in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr“ können mit Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden.

dpa

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