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Ein polnische Leiharbeiter soll im Oktober 2016 seine Freundin erschlagen haben und anschließend die hirntote Frau an der Notaufnahme des Krankenhauses in Bobingen abgegeben haben.

Weil sie angeblich untreu war

Mann gesteht: Freundin aus Eifersucht erschlagen 

Augsburg - Ein wegen Mordes angeklagter Mann hat vor dem Landgericht Augsburg gestanden, seine Freundin erschlagen zu haben. Vor Gericht gab der Mann auch zu, seine Freundin zuvor gefoltert zu haben.

Der 32-Jährige sagte am Dienstag zu Beginn des Prozesses, dass ihn seine Freundin zuerst gegen den Kopf geschlagen habe. Daraufhin habe er die Kontrolle verloren und auf seine Lebensgefährtin eingeprügelt. „Ich wollte ihren Tod nicht“, sagte der polnische Leiharbeiter. Er räumte auch ein, dass er zunächst seine Freundin gefoltert hatte. Mit diesem Abrasieren der Haare habe er die 33-Jährige dafür bestrafen wollen, dass sie angeblich untreu war.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war die Eifersucht des Mannes völlig unbegründet. Nach den Ermittlungen hatte der Mann am 25. Oktober 2016 in seiner Wohnung im Kreis Augsburg der ebenfalls aus Polen stammenden Frau brutal in den Genitalbereich und gegen den Kopf geschlagen. Die 33-Jährige erlitt dadurch massive Hirnschäden. Als der Mann das Opfer knapp drei Stunden später in die Klinik nach Bobingen brachte, war die Frau bereits hirntot.

dpa

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