Kontrolle auf der A8

Mann wird mit Falschgeld erwischt - dann verblüfft er mit absurder Erklärung

Bei einer Polizeikontrolle auf der A8 stellten Polizisten eine beträchtliche Summe an Falschgeld sicher. Als die Beamten den Grund erfragten, folgte eine Erklärung, die verblüffender nicht sein könnte. 

Bad Feilnbach - Am Sonntagabend kontrollierten die bayerischen Schleierfahnder auf der A8 bei Bad Feilnbach einen Pkw mit bulgarischem Kennzeichen. Wie aus einer Pressemitteilung der „Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim“ hervorgeht, konnte der Fahrer, ein 25-jähriger Rumäne, keine Fahrerlaubnis vorweisen. Er versicherte den Polizisten aber, dass er seinen türkischen Führerschein lediglich zuhause vergessen hatte.

Die Polizisten zeigten sich skeptisch, dass der Rumäne, der in Wörgl/Tirol wohnt,  mit einem in Bulgarin zugelassenen Fahrzeug und einem türkischen Führerschein rechtmäßig sein Auto in Deutschland fährt. Bei der eingehenden Personenüberprüfung fanden die Schleierfahnder im Geldbeutel des Mannes, gut sichtbar, je vier 100- und 50 Euro Scheine. Schnell stellten die Beamten fest, dass es sich bei den Geldscheinen um eine Totalfälschung handelte. 

Die Erklärung des Mannes, wieso er im Besitz von Falschgeld sei, verblüffte: Er sei ständig knapp bei Kasse, möchte bei den Leuten aber den Eindruck erwecken, immer viel Geld zu haben. Aus diesem Grund füllte er seinen Geldbeutel mit Falschgeld, welches er auch möglichst sichtbar präsentiert. Ihm würde jedoch nie einfallen, so der Rumäne , die Scheine tatsächlich zu benutzen. 

Der in Tirol als Hilfsarbeiter arbeitende Rumäne wurde wegen Verdachts des Inverkehrbringens von Falschgeld und Fahren ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht. Außerdem stellten die Schleierfahnder das Falschgeld sicher.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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