Festgenommen in Rosenheim

Mann reist mit 176.000 Euro im Nachtzug über Grenze

Ganz schön viel Geld, das ein Mann im Nachtzug nach Rom bei sich hatte. Mit 176.000 Euro wollte er ins Ausland, die Polizei stoppte ihn.

Rosenheim - Zollfahnder haben im Nachtzug von München nach Rom einen Reisenden mit 176.000 Euro Bargeld entdeckt. Der Mann hatte bei der Kontrolle im Zug angegeben, 3600 Euro bei sich zu haben, wie das Hauptzollamt Rosenheim am Freitag mitteilte. Doch er war auffallend nervös, weshalb die Zöllner mit ihm in Rosenheim ausstiegen und die gebündelten Scheine entdeckten. 

Den Mann erwartet eine Geldbuße von mehreren Zehntausend Euro, weil er den Betrag nicht angegeben hatte - dies ist ab einer Höhe von 10.000 Euro gesetzlich vorgeschrieben, um Geldwäsche und organisierte Kriminalität zu bekämpfen. Das Geld wurde vorerst sichergestellt, lediglich mit 1300 Euro durfte der Mann nach der Kontrolle am 25. Juni weiterreisen. Erst wenn er nachweist, woher das Geld stammt, bekommt er auch den Rest zurück.

dpa

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