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Bild vom Rettungseinsatz.

Dieser Vorfall macht sprachlos

Mann stürzt sechs Meter in die Tiefe - dann geht er auf Retter los

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Sie kamen, um ihm zu helfen. Doch dann wurden die Rettungskräfte von dem 18-Jährigen beleidigt und attackiert. Der junge Mann musste auf dem Weg in die Klinik schließlich von der Polizei begleitet werden.

Berchtesgaden - Die Osterfeiertage haben auch ihre Schattenseiten: Während viele die freie Zeit nutzen und ausgelassen feiern, sind die Einsatzkräfte von Rotem Kreuz, Polizei und Feuerwehr vor allem in den Nachtstunden mit den negativen Folgen konfrontiert: übermäßigem Alkoholkonsum, Auseinandersetzungen bis hin zu Schlägereien und zum Teil schweren Unfälle. 

In der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag mussten Rotes Kreuz und Feuerwehr gegen 0.40 Uhr zur Sonnenpromenade in Berchtesgaden ausrücken. Ein erheblich angetrunkener 18-Jähriger war laut Zeugen von der Terrasse eines angrenzenden Lokals rund sechs Meter die Böschung hinabgestürzt und auf dem Gehweg liegengeblieben. Gäste hatten den Absturz gesehen und einen Notruf abgesetzt. 

Verletzter beleidigt Rettungskräfte und Polizisten

„Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung ließ sich der Verunglückte schon zu Beginn nur schwer untersuchen. Er konnte keine genauen Angaben zu seinen Verletzungen machen und beschimpfte immer wieder die Helfer von Feuerwehr und Rotem Kreuz“, heißt es im Pressebericht des BRK. Mit seinen beleidigenden Ausführungen machte er auch nicht vor den Beamten der Berchtesgadener Polizei Halt, die ihn teilweise festhalten mussten, da er wild umher schlug.

Nach einer kurzen Erstversorgung brachten die Einsatzkräfte den jungen Mann in den Rettungswagen. Hier zeigte er sich offenbar weiter uneinsichtig und ließ sich auch nicht von der Notärztin und den Rettungsassistenten beruhigen. 

Polizei muss Verletzten in Klinik begleiten

Aufgrund des Unfallhergangs mit der großen Absturzhöhe ordnete die Ärztin einen Transport in die Kreisklinik Bad Reichenhall an. Da diese ihn nicht aufnehmen konnte, wurde er ins Salzburger Unfallkrankenhaus gebracht. Der Transport dahin wurde aus Sicherheitsgründen von der Berchtesgadener Polizei begleitet. 

Am Grenzübergang Marktschellenberg warteten bereits die Polizeibeamten aus Österreich, die vorab von der Polizeieinsatzzentrale über den Einsatz informiert worden waren. Erneut versuchte der Patient, sich gegen die Beamten zu wehren und zu entkommen, woraufhin sie Unterstützung anfordern mussten. 

Begleitet von zwei weiteren Polizeistreifen konnte das Rote Kreuz schließlich den Transport ins Unfallkrankenhaus fortsetzen. 

Übergriffe keine Seltenheit

Immer wieder kommt es zu Übergriffen auf Rettungskräfte oder Polizisten. Vier angetrunkene Teenager haben Anfang April in Lüdenscheid die Scheibe eines Streifenwagens eingeschlagen. Aber, das war erst der Anfang einer üblen Geschichte.

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