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Der vierfache Bankräuber stellte sich der Polizei

Beute erst beim vierten Versuch

Der bravste Bankräuber Bayerns

Passau - Kann ein Bankräuber brav sein? Stimmt – eigentlich nicht. Wer aber folgende Geschichte aus Passau liest, könnte möglicherweise seine Meinung ändern.

In der Dreiflüssestadt marschierte nämlich ein 65-Jähriger in eine Bank, simulierte mit seinem Finger unter der Jacke eine Pistole – und forderte Geld. Dreimal blitzte er mit der Masche ab, erst beim vierten Geldinstitut machte er Beute. Und dann? Dann stellte er sich!

Der ungewöhnliche Raubzug – er ereignete sich am Freitagnachmittag. Zuerst ging der Mann in die Targo-Bank nahe des Bahnhofs. Dort belächelte man in aber eher mit seiner Forderung nach Barem – er schlich davon. Also: Rein in die nächste Bank – diesmal zur Deutschen Bank. Aber auch dort nahm man dem Mann die Rolle als bewaffnetem Räuber nicht ab. Wieder keine Beute. Gut 10 Minuten später das gleiche Spiel bei der VR-Bank. Erst bei der Oberbank hatte der stille Dieb Glück: Man händigte ihm mehrere tausend Euro aus. Dann gab’s Alarm, es ging eine Großfahndung nach dem Unbekannten raus. Ob es dieser Druck war? Jedenfalls marschierte der 65-Jährige wenig später in die Polizeiinspektion und stellte sich. Braver Mann!

tz

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

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