Mann will Hund aus Felswand retten - an Stromkabel abgeseilt

Maroldsweisach - Zur Rettung seines geliebten Hundes hat ein Bayer Kopf und Kragen riskiert: Der Mann aus Maroldsweisach (Landkreis Haßberge) seilte sich mit einem Stromkabel von einer 80 Meter hohen Felswand ab, um zu dem Terrier zu gelangen.

Da er es aus eigener Kraft aber nicht mehr nach oben schaffte, mussten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergwacht und Polizei am Sonntagmorgen zu Hilfe eilen. Der Hundehalter erlitt leichte Unterkühlungen. Der Terrier wurde unbeschadet gerettet.

Wie die Polizei mitteilte, vermisste der 38-jährige Mann seinen Hund seit einem Spaziergang am Samstagnachmittag. Gemeinsam mit seiner Frau suchte er bis zum frühen Sonntagmorgen nach seinem Terrier. Gegen 3.15 Uhr entdeckte er das Tier in einem Steinbruch am Zeilberg. Um den Hund zu retten, seilte er sich aus 80 Metern Höhe rund 30 Meter an dem Stromkabel ab. Damit erreichte er zwar seinen vierbeinigen Liebling - jedoch musste er feststellen, dass er aus eigener Kraft den Weg nach oben nicht mehr schaffen würde. Per Handy rief die Ehefrau Hilfe herbei.

dpa

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