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Salvatore Caputa inmitten einer Menschentraube vor der St. Laurentius Kapelle in Unterflossing.

Spektakel an kleiner Kapelle

Marienerscheinung in Unterflossing: Hunderte kamen - einer sah was

Hunderte Menschen sind am Samstag an einer bayerischen Kapelle zusammengekommen, um einer Marienerscheinung beizuwohnen. Gesehen hat aber offenbar nur einer etwas.

Punkt 16.30 Uhr am Samstag hatte sich vor der kleinen St.-Laurentius-Kapelle in Unterflossing (Landkreis Mühldorf) eine Traube von hunderten Gläubigen und Schaulustigen versammelt, um dort eine Marienerscheinung zu erleben. Otto Maaszi, Eigentümer der Kapelle, glaubte im Vorfeld fest daran, dass die Heilige Mutter Gottes an diesem Tag in Unterflossing erscheinen wird. Maaszi kaufte einst die halb verfallene Kapelle und steckte viel Geld hinein, um sie zu renovieren. 

Am Samstag empfingen er und viele andere Menschen den „Seher“ Salvatore Caputo aus Italien, mit dem Maaszi schon zuvor Marienerscheinungen erlebt haben will - in einer privaten Kapelle in Walpertskirchen (Landkreis Erding) und im März schon einmal in Unterflossing. Der Sizilianer Caputa behauptet, dass ihm regelmäßig die Gottesmutter Maria erscheine und ihm so Botschaften übermittle. Dies kündige die Gottesmutter vorher mit einem genauen Zeitpunkt an.

Wie innsalzach24.de* berichtet, war dann im magischen Moment um 16.30 Uhr nichts von der Marienerscheinung zu sehen - zumindest nichts, was auf Foto oder Video festgehalten werden konnte. Um den Seher Caputo habe sich eine Menschentraube gebildet, als dieser schließlich Marias angebliche Botschaften an die Gläubigen richtete. Er hat die Mutter Gottes offenbar gesehen. Laut einem Bericht des BR übermittelte Caputo die Botschaft, dass sie sich Frieden auf Erde wünsche und „Österreich und Deutschland“ liebe.

*innsalzach24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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