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Marx weicht Fragen zu Benedikts Falschaussage aus

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Reinhard Marx
Kardinal Reinhard Marx (l). © Sven Hoppe/dpa-Pool/dpa

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx will die Falschaussage des früheren Papstes Benedikt XVI. zu seinem Umgang mit einem Missbrauchspriester nicht kommentieren. „Ich akzeptiere, dass er hier die Fakten anders interpretiert, dass er bedauert, und ich denke, er wird sich dazu dann im Ganzen noch einmal äußern. Das wäre auch gut, das würde ich begrüßen“, sagte Marx am Donnerstag in einer Pressekonferenz in München.

München - Auf weitere Fragen zu Benedikt antwortete er ausweichend und verwies darauf, dass er das vor einer Woche vorgestellte Gutachten zum Umgang von Münchner Bistumsverantwortlichen mit Missbrauchsvorwürfen noch nicht durchgearbeitet habe.

Benedikt hatte sich am Montag in einem wesentlichen Punkt korrigiert. Anders als in seiner 82-seitigen Stellungnahme zu dem Münchner Gutachten angegeben, habe er doch an einer wichtigen Sitzung teilgenommen, teilte er mit. In der Sitzung ging es unter anderem um einen Missbrauchspriester. Die falsche Angabe war nach Angaben von Benedikts Privatsekretär Georg Gänswein auf ein technisches Versehen zurückzuführen. Die Selbstkorrektur hatte international Aufsehen erregt. dpa

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