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Gesundheit

Masern-Impfung: Bayern Schlusslicht

München – Bayern ist im bundesweiten Vergleich Schlusslicht bei der Masern-Impfung. So werden im Freistaat lediglich 34,5 Prozent aller Kleinkinder nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zeitgerecht und zweifach gegen Masern geimpft.

Das geht aus einer Studie hervor. In ganz Deutschland sind es 37 Prozent aller Kleinkinder.

Vor allem in Südbayern herrscht eine ausgeprägte Impfmüdigkeit, deutlich besser sieht es in Franken aus. Bundesweite Schlusslichter sind der Studie zufolge die Landkreise Rosenheim, Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz. 15 bayerische Landkreise und kreisfreie Städte liegen dagegen mit ihren Impfquoten über dem Bundesdurchschnitt. Besonders gut schneiden Hof, Wunsiedel, Schweinfurt und Straubing ab.

„Es gibt in Bayern etliche Regionen mit Verbesserungspotenzial, bilanziert die Leiterin der Studie, Sandra Mangiapane. „Impflücken bei Kleinkindern können in Kindertagesstätten fatale Folgen haben, wenn die Infektion bei einem lokalen Ausbruch eingeschleppt wird.“

Die Ergebnisse der bundesweiten Studie deuten darauf hin, dass die Impfmüdigkeit oder Impfskepsis bei Familien mit einem hohen sozialen Status besonders ausgeprägt ist.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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