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Speichelprobe in Burgau.

Mord an Wirtin: 2400 DNA-Proben negativ

Burgau/Neu-Ulm - Dreieinhalb Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer Gastwirtin hat der umfangreiche Massen-Gentest im schwäbischen Burgau (Landkreis Günzburg) bisher zu keinem Ergebnis geführt.

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Bluttat an Wirtin: Massen-Gentest wird fortgesetzt

Nach Mord an Wirtin: Massen-Gentest in Burgau

Nach Angaben der Kriminalpolizei Neu-Ulm vom Donnerstag waren alle rund 2400 Proben aus den beiden Testaktionen und den beiden Nachuntersuchungen negativ. Die Daten dieser Proben seien bereits gelöscht und die DNA-Proben vernichtet worden. Nun müssten noch bundesweit rund 600 Männer überprüft werden, etwa 200 davon in der näheren Umgebung von Burgau. Die rund 2400 Männer im Alter zwischen 15 und 40 Jahren hatten im März freiwillig eine Speichelprobe abgegeben.

Die Gastwirtin war im Januar 2006 Opfer eines Überfalls geworden. Ein Handwerker hatte die 71-Jährige blutüberströmt in ihrer Gaststätte gefunden. Wenig später starb sie an dem hohen Blutverlust, den sie durch mehrere Messerstiche erlitten hatte. Der Handwerker will einen Mann gesehen haben, der vom Tatort flüchtete. Von dem Täter und der Tatwaffe fehlt bis heute jede Spur.

dpa

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