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Fataler Irrtum

Maulwurfjagd löst Suizid-Alarm aus

Furth im Wald - In der Oberpfalz hat sich ein angeblicher Suizid-Versuch als eine rabiate Maulwurfjagd herausgestellt.

In Furth (Landkreis Cham) hatte ein Zeuge die Polizei alarmiert, weil er ein Auto mit laufendem Motor und Schlauch am Auspuff entdeckt hatte. Der Zeuge dachte, dass ein Lebensmüder die Abgase ins Innere des Wagens leitet, um sich selbst zu töten. Wie sich dann aber herausstellte, wollte der Autobesitzer mit den Abgasen nur Maulwürfen den Garaus machen.

Wie die Polizei am Dienstag berichtete, war der vermeintliche Selbstmörder mit seinem Wagen verschwunden, als die Streife vor Ort war. Die Beamten ermittelten am Montag aber in der Nachbarschaft und konnten den Hintergrund herausfinden: Ein von Maulwurfhügeln geplagter Hausbesitzer leitete die Abgase in den Maulwurfbau, um die Erdbewohner zu töten. Dies gelang dem Mann zwar nicht, dafür handelte er sich wegen der Attacke auf die artgeschützten Maulwürfe eine Anzeige ein.

dpa

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