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Maxi Schafroth.

Bankersprache findet er amüsant

Maxi Schafroth: "Menschen in Gruppen verhalten sich kurios"

München -  "Sobald Menschen in isolierten Gruppen sind, verhalten sie sich kurios": Maxi Schafroth, Kabarettist mit Bankausbildung aus dem Allgäu, findet die Sprache der Bank-Branche "sehr amüsant".

Der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ sagte der 1985 geborene Comedy-Star: „Sobald Menschen in isolierten Gruppen sind, verhalten sie sich kurios, angefangen mit ihrer Sprache, eingeübt in zahllosen Sitzungen: Die Deal-Pipeline ist prall gefüllt, sagen die Experten fürs Financial Engineering. Da machen wir jetzt das nächste Big Ticket.“ In seinem Publikum säßen Menschen, die das täglich durchlitten: „Die lechzen förmlich danach, dass man diese hirnverbrannte Meeting-Kultur hochnimmt.“

Erste Kenntnisse über das Finanzwesen habe ihm sein Großvater, ein Molkereidirektor und „wahrer Grandseigneur“, vermittelt: „Mit sieben oder acht Jahren habe ich mir eine Schreibmaschine gekauft, mein Kinderzimmer sah aus wie das Chefbüro in einem mittelständischen Betrieb, aufgereihte Leitz-Ordner, sauber beschriftet: Rechnungen, Lieferscheine, Mahnungen“, erzählte der Kabarettist der Zeitung. „Das habe ich mir alles von meinem Opa abgeschaut.“ In den 1990er Jahren hätten ihn dann die „Börsentypen mit den Hosenträgern“ beeindruckt, die „heute die Bösewichter sind“.

dpa

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