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Bauern im Gebirge haben es schwer. Deshalb bekommen sie jetzt mehr Geld.

Mehr Geld für Bayerns Bergbauern

München/Krün - Aufatmen auf der Alm: Bayerns Bergbauern sollen mit einem speziellen Programm eine kräftige Finanzspritze bekommen.

Der Freistaat werde künftig 5,3 Millionen Euro im Jahr für ein eigenständiges Bergbauernprogramm bereitstellen, kündigte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ( CSU) am Mittwoch bei der Hauptalmbegehung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern an. Laut Mitteilung des Ministeriums soll das Programm zum 1. Januar kommenden Jahres starten. Es führe bereits vorhandene Fördermöglichkeiten mit neuen Elementen zusammen. Neben den bisherigen Leistungen gebe es nun 3,4 Millionen Euro zusätzlich, sagte ein Ministeriumssprecher.

Kaum konkurrenzfähig

Nach Aussage des Ministers erbringen die meist kleinstrukturierten Bergbauernbetriebe unverzichtbare Leistungen für die Gesellschaft. Allerdings seien sie wegen der schwierigen Produktionsbedingungen im Gebirge kaum konkurrenzfähig und deshalb auf Unterstützung angewiesen.

Das neue Programm komme gerade im Nebenerwerb geführten Betrieben zugute, für die selbst kleinere Investitionen eine oft hohe finanzielle Belastung darstellten. So werde die für eine Förderung notwendige Mindestinvestitionssumme von bisher 20 000 Euro deutlich gesenkt, etwa Spezialmaschinen können schon ab 5000 Euro gefördert werden. Brunner ging davon aus, dass die Zustimmung der EU-Kommission bis Herbst vorliegt.

dpa/lby

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