Mehr Kranke durch Zecken in Bayern

München - In Deutschland ist die Zahl der Erkrankungen an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) im vergangenen Jahr leicht angestiegen.

2008 erkrankten bundesweit 288 Menschen an der durch Zeckenbisse ausgelösten Hirnhautentzündung. Das teilte der Präsident der Bayerischen Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen, Nikolaus Frühwein, am Donnerstag in München mit. Im Vergleich zu 2007 waren das 49 Fälle mehr. In Bayern wurden mit 128 Fällen etwa 20 Prozent mehr Erkrankungen registriert als im Jahr davor. Die Gesellschaft riet zu Beginn der Zeckensaison deshalb dringend zu FSME-Impfungen. "Wir haben in Bayern Impfraten von mehr als 50 Prozent, aber unser Ziel ist eine Rate von etwa 90 Prozent", sagte Frühwein. Im Freistaat hat der Landkreis Deggendorf mit 81,1 Prozent die höchste Impfrate, Schlusslicht ist Bad Tölz ist mit 1,6 Prozent.

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