Innenminister Herrmann präsentierte das Konzept

Mehr Sicherheit: Ingolstädter Nahverkehr wird videoüberwacht

Ingolstadt - Künftig will die Verkehrsgesellschaft mehrere Kameras aufstellen. Das Ziel ist ganz klar definiert und ist Teil eines Konzeptes, das für ganz Bayern gelten soll.

Der öffentliche Nahverkehr in Ingolstadt wird künftig in Teilen mit Videokameras überwacht. An insgesamt sieben Standorten im Stadtgebiet hat die Ingolstädter Verkehrsgesellschaft (INVG) hochmoderne Überwachungskameras installiert, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag bei der Vorstellung des Systems in Ingolstadt. „Die Polizei kann anlassbezogen live auf die Aufnahmen zugreifen, beispielsweise um Gefahren gezielter abzuwehren oder Straftäter besser zu verfolgen“, erklärte der Minister.

Herrmann kündigte außerdem an, dass die Videoüberwachung im Rahmen des Sicherheitskonzepts „Sicherheit durch Stärke“ in ganz Bayern ausgebaut wird. Ein Schwerpunkt soll dabei die dauerhafte stationäre Überwachung sein. Derzeit betreibt die Polizei 34 solcher Kameras in bayerischen Städten. Außerdem sollen die bisher drei mobilen Überwachungsanlagen, die beispielsweise bei Volksfesten oder kriminellen Brennpunkten eingesetzt werden, aufgestockt und durch intelligente Videotechnik ergänzt werden. Diese kann gesuchte Personen oder auffällige Verhaltensweisen selbstständig erkennen.

Auch bei der kommunalen Überwachung will der Innenminister aufüsten. Hier sind derzeit rund 500 Kameras unter anderem in Kranken- und Rathäusern im Einsatz. Das konkrete Ausbaukonzept will Herrmann in den kommenden Wochen vorstellen.

dpa

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