Feuerwehrmann verletzt

Ein Toter und Millionenschäden bei Bränden in Bayern

München - In Bayern ist es am ersten Mai-Wochenende zu einigen Bränden gekommen. Dabei kam ein Mensch ums Leben, ein Feuerwehrmann wurde verletzt. Der materielle Schaden ist beträchtlich.

Bei einem Feuer in Oberfranken ist am Wochenende ein Mensch ums Leben gekommen. In mehreren Orten Bayerns mussten die Feuerwehren zu großen Bränden ausrücken, es entstanden Schäden von weit mehr als zwei Millionen Euro.

In einem Mehrfamilienhaus in Coburg starb am Samstag ein Mann. Bei dem Opfer handele es sich um den 62 Jahre alten Bewohner, teilte die Polizei mit. Nachbarn hatten zuvor schwarzen Rauch über dem Gebäude aufsteigen sehen und die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte retteten mehrere Bewohner ins Freie und löschten das Feuer. Die Höhe des Schadens blieb zunächst ebenso unklar wie die Brandursache.

Wohn- und Geschäftshaus in Wallersdorf ist Totalschaden

Ein Großbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus verursachte im niederbayerischen Wallersdorf einen Millionenschaden. Das Gebäude sei nach dem Feuer vom Freitagabend ein Totalschaden, berichteten die Beamten. Auch ein Nachbarhaus sei beschädigt worden. Die Polizei schätzt den Schaden auf bis zu zwei Millionen Euro.

Rund 300.000 Euro Schaden entstand bei einem Feuer in einer landwirtschaftlichen Lagerhalle im oberbayerischen Rohrbach (Landkreis Pfaffenhofen). Bei den Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann eine schwere Rauchgasvergiftung und kam in eine Klinik. Zerstört wurde auch eine Lagerhalle im schwäbischen Buttenwiesen (Landkreis Dillingen). Am Sonntag war dort der Brand aus ungeklärter Ursache ausgebrochen. In der Halle wurden neben Werkzeugen und einer Hebebühne auch zwei Kleintraktoren und ein Auto beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf bis zu 200.000 Euro geschätzt.

Schaden von mehreren Zehntausend Euro entstand bei einem Brand an einem Vordach eines Chemielabors im unterfränkischen Bad Kissingen. Die Feuerwehr bekam die Flammen rasch unter Kontrolle und verhinderte ein weiteres Ausbreiten des Brandes. Ein vergessener Kochtopf löste im schwäbischen Nördlingen einen Einsatz aus. Da in der Wohnung niemand erreichbar war, bohrten Feuerwehrleute das Türschloss auf. Dann entdeckten sie den alleingelassenen Topf, der vor sich hin kochte und mächtig Qualm absonderte.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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