Mehrere Tote und Verletzte bei Verkehrsunfällen

München - Am zweiten Adventswochenende sind in Bayern mehrere Menschen bei Unfällen ums Leben gekommen oder schwer verletzt worden.

Insgesamt starben bei mehreren Unfällen landesweit mindestens fünf Menschen, vier am Samstag. Die Verkehrslage am Sonntag war laut Lagedienst insgesamt eher ruhig, weder längere Staus noch größere Behinderungen durch Schnee und Glätte wurden gemeldet.

Am Sonntagmorgen starb eine Frau, nachdem ihr Wagen in Regensburg gegen ein Taxi prallte und dabei umkippte. Die Fahrerin, die nach Polizeiangaben vermutlich nicht angeschnallt war, starb im später Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen. Ihr gleichaltriger Mann erlitt auf dem Beifahrersitz schwere und der 27 Jahre alte Taxifahrer leichte Verletzungen. Die Ursache des Unfalls war zunächst unbekannt, laut Polizei schaltete die Staatsanwaltschaft einen Gutachter ein.

Bereits am Samstag kamen bei einem Verkehrsunfall in Pfaffenhofen an der Ilm ein 29-jähriger Autofahrer und sein 24-jähriger Beifahrer ums Leben. Nach Angaben der Polizei war der Fahrer mit seinem Auto zu schnell gefahren, von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Beide Insassen, die nach Angaben der Polizei offenbar nicht angegurtet waren, wurden dabei aus dem Auto geschleudert. Der Fahrer war sofort tot, sein Beifahrer starb in einer Klinik.

Ein Familienvater aus Forchheim ist bei einem Verkehrsunfall am Samstag zwischen Eschenau und Neunhof (Landkreis Nürnberger Land) getötet worden. Der 40-Jährige war mit seiner Familie unterwegs, als eine ebenfalls 40 Jahre alte Frau auf die Straße auffuhr und sein Auto übersah. Wie die Polizei in Lauf mitteilte, konnte der Mann zwar noch ausweichen, geriet aber ins Schleudern und prallte gegen einen Baum.

Der Familienvater starb noch am Unfallort, seine Frau und zwai Kinder wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Auch eine 25-Jährige, die am Samstag mit ihrem Auto auf der Bundesstraße 12 in Höhe Ruderatshofen (Landkreis Ostallgäu) ins Schleudern geriet und gegen einen Baum stieß, wurde tödlich verletzt.

Nachdem die Feuerwehr die eingeklemmte Fahrerin befreit hatte, wurde sie nach Angaben der Polizei Kempten zwar noch mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, überlebte jedoch die Verletzungen nicht.

dpa

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