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Von Söder als Gesundheitsministerin einst abberufen - Neuer Posten für Europaministerin Melanie Huml?

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Von: Katarina Amtmann

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CSU Parteitag Ministerpräsident von Bayern Dr. Markus Söder und Melanie Huml
Wird Melanie Huml Oberbürgermeisterin? Die Ex-Gesundheitsministerin hält sich bedeckt (Archivbild). © IMAGO / Sammy Minkoff

Melanie Huml war Gesundheitsministerin, bevor Markus Söder sie abberief und zur Europaministerin machte. Steht nun ein erneuter Jobwechsel bevor?

Bamberg - Die Staatsanwaltschaft in Bamberg ermittelt wegen der Boni-Affäre gegen Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD). Wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet, fällt immer häufiger der Name von Europaministerin Melanie Huml als mögliche Nachfolgerin. Die möchte sich dem Bericht zufolge allerdings nicht an „Spekulationen“ beteiligen und hält sich bedeckt. Bei den Landtagswahlen 2023 möchte sie gerne wieder antreten. Eine Kandidatur als Oberbürgermeisterin im oberfränkischen Bamberg sei deshalb Spekulation.

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OB-Kandidatin für Bamberg? Ex-Gesundheitsministerin Huml möchte sich an Spekulationen „nicht beteiligen“

„Für mich stellt sich im Moment diese Frage nicht und an Spekulationen möchte ich mich nicht beteiligen“, sagte Bayerns ehemalige Gesundheitsministerin gegenüber BR24. Sie werde derzeit aus vielen Ecken des Freistaats auf die Situation der Bamberger Stadtpolitik angesprochen.

Huml blickt mit Sorge darauf, was die Situation für das Image der Stadt bedeute. „Gleichzeitig ist Bamberg eine so schöne Stadt, dass es sich lohnt, für Bamberg in München zu arbeiten“, sagte die gebürtige Bambergerin. Seit 2013 war sie Gesundheitsministerin ehe sie im vergangenen Jahr von Ministerpräsident Markus Söder abberufen wurde. Der CSU-Chef machte sie daraufhin zur Ministerin für Europaangelegenheiten und Internationales.

Ermittlungen gegen Bamberger Oberbürgermeister - Melanie Huml als Nachfolgerin?

Wie der BR weiter berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Bambergs Oberbürgermeister sowie drei Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Der Verdacht lautet auf Untreue zum Nachteil der Stadt Bamberg, heißt es in dem Bericht weiter.

Im Mai waren Räume des Rathauses und Wohnungen durchsucht und Dokumente beschlagnahmt worden. Die Stadt soll von 2011 bis 2017 unzulässig Überstunden, Zeitzuschläge und Prämien ausgezahlt haben - es ist die Rede von rund einer halben Million Euro.

Der Finanzskandal war durch den Kommunalen Prüfungsverband ins Rollen gekommen. Anfang Juni bekräftigte die Regierung von Oberfranken als Rechtsaufsichtsbehörde die Vorwürfe: „Die Stadt Bamberg hat Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Überstundenpauschalen gewährt, obwohl eine Zeiterfassung nicht oder nur teilweise erfolgt ist.“ (kam mit dpa)

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