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Oberbürgermeister-Wahl in Memmingen.

Nach Markus Kennerknechts Tod

Memmingen wählt neuen Bürgermeister

Memmingen - In Memmingen wird am Sonntag zum zweiten Mal binnen fünf Monaten ein neuer Oberbürgermeister gewählt.

Die SPD und die CSU haben Kandidaten aufgestellt, nachdem Ende Dezember Memmingens OB Markus Kennerknecht beim Joggen zusammengebrochen und gestorben war.

Der SPD-Mann wurde nur 46 Jahre alt und war gerade einmal 38 Tage im Amt. Er hatte erst im November den Posten von seinem Parteifreund Ivo Holzinger übernommen, der 36 Jahre lang die kreisfreie Stadt regiert hatte. Holzinger war bei seinem Ausscheiden der dienstälteste Oberbürgermeister in Deutschland.

Für die SPD tritt bei der Neuwahl der frühere Landrat von Weilheim-Schongau, Friedrich Zeller (50), an. Die CSU hat Manfred Schilder (59), den Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben im Allgäu, nominiert.

Da es keine Stichwahl gibt, soll der neue Rathauschef bereits am Dienstag die Amtsgeschäfte übernehmen. Seit Kennerknechts Tod führt die Zweite Bürgermeisterin Margareta Böckh (CSU) die Verwaltung der 43 000 Einwohner großen Stadt. Bei der OB-Wahl im vergangenen Herbst hatte es noch vier Kandidaten gegeben. Kennerknecht konnte sich damals erst in der Stichwahl endgültig gegen den damaligen CSU-Bewerber durchsetzen.

dpa

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