Helfer zieht sich Unterkühlung zu

Mensch bricht am Altmühlsee ins Eis ein - kaum noch Überlebenschance

Auf dem Altmühlsee ist ein Mensch durch das Eis ins Wasser eingebrochen. Helfer suchen stundenlang nach dem Verunglückten, doch die Chancen auf eine Rettung gehen gegen Null.

Gunzenhausen - Ein Mensch ist am Nachmittag im Eis auf dem Altmühlsee bei Gunzenhausen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) eingebrochen. Ein großes Aufgebot an Rettungskräften war am späten Samstagnachmittag auf der Suche nach der Person, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Gegen 15 Uhr sei ein Notruf von Spaziergängern am See eingegangen, die zunächst Hilferufe vernommen hatten. Die Identität des Verunglückten ist nicht bekannt.

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Die Rettungskräfte von Wasserwacht, DLRG und Feuerwehr hatten keinen Sichtkontakt, gingen aber davon aus, dass die Person unter der Eisfläche sein muss. Aufgrund der bereits verstrichenen Zeit seit dem Einbruch ins Eis ging die Polizei mittlerweile nicht mehr davon aus, den Mensch lebend bergen zu können. Die Rettungskräfte suchten mit Booten und einem Hubschrauber nach dem Vermissten. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die Suche abgebrochen. Am Sonntag soll die Suche zum Sonnenaufgang mit Booten fortgesetzt werden. Die Rettungskräfte hoffen, anhand der Wasserströmung den Körper ausfindig machen zu können.

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Ein Ersthelfer der freiwilligen Feuerwehr hatte sich beim Versuch, zur etwa hundert Meter vom Ufer entfernt gelegenen Einbruchstelle zu gelangen, selbst in Gefahr gebracht. Der 20-Jährige war ebenfalls ins Eis eingebrochen, konnte aber wieder aus dem Wasser gezogen werden. Er zog sich eine Unterkühlung zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Peter Steffen

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