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Beim Zugunglück von Bad Aibling im Februar 2016 wurden zwei Züge des Meridian zerstört. Sie sollen nun nachgebaut werden.

Lange Verhandlungen mit dem Hersteller

Meridian lässt Unglückszüge von Bad Aibling nachbauen

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München - Meridian lässt die beiden Unglückszüge von Bad Aibling nachbauen. Eigentlich werden die Züge des Typs „Flirt“ gar nicht mehr produziert.

Die beiden beim Unglück in Bad Aibling zerstörten Meridian-Regionalzüge werden durch baugleiche Garnituren ersetzt. Obwohl der Zug des Typs "Flirt" gar nicht mehr produziert wird, macht die Hersteller-Firma für den schwer getroffenen Bahnbetreiber Meridian nach Informationen unserer Zeitung eine Ausnahme. Meridian hatte zum Betriebsstart insgesamt 35 Züge gekauft, 28 Sechs- und sieben Drei-Teiler. Durch das Unglück sind es derzeit zwei weniger.

Doch jetzt ist Abhilfe in Sicht. Bis spätestens Ende 2017 sollen zwei fabrikneue Züge in Dienst gestellt werden. „Es werden Ersatzfahrzeuge gleichen Typs beschafft, die mit der bestehenden Meridian-Flotte kompatibel sind“, erklärte ein Meridian-Sprecher gegenüber dem "Münchner Merkur". Es handelt sich wieder um je einen dreiteiligen und einen sechsteiligen Typ „Flirt“ vom Eisenbahnhersteller Stadler in Berlin-Pankow.

Die zwei neuen Fahrzeuge sollen mit den vorhandenen Garnituren kuppelfähig sein. Ihre Zulassungen entsprechen denen der vorhandenen „Flirts“. Das heißt, die beiden neuen Triebwagen dürfen auch im grenzüberschreitenden Verkehr nach Österreich bis Salzburg und Kufstein fahren.

Die Kosten für die neuen Züge sind erstaunlich hoch: Die Bestellung werde einen zweistelligen Millionenbetrag kosten, erklärte der Sprecher. „Es waren sehr, sehr lange Verhandlungen.“

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